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Die Schweizer Aktien eröffneten schwächer, wobei alle 20 SMI-Komponenten im negativen Bereich lagen, aufgrund von Befürchtungen eines Handelskrieges, ausgelöst durch Trumps Zollandrohungen gegenüber Grönland. Gold erreichte ein Rekordhoch von über 4.700 US-Dollar, da Anleger nach sicheren Häfen suchten, während der Schweizer Franken an Wert gewann. Elf Schweizer Unternehmen erhielten neue Kurszielaktualisierungen, wobei DocMorris nach Erreichen seiner Umsatzziele zulegte. Die asiatischen Märkte gaben aufgrund von Handelsbedenken nach, und das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf geopolitische Spannungen.
Eine Studie von Allianz Global Investors zeigt, dass Unternehmen mit hohen Dividendenausschüttungen das Portfoliorisiko reduzieren und in turbulenten Marktphasen für Stabilität sorgen. Die Studie analysiert den Beitrag von Dividenden zur Gesamtrendite an den globalen Märkten. Dabei zeigt sich, dass in Europa 39 % der Gesamtrendite auf Dividenden entfallen, in Nordamerika 21 % und im asiatisch-pazifischen Raum 49 %. Portfolios mit hohen Dividenden weisen eine geringere Volatilität auf und können Portfolios mit niedrigen Dividenden übertreffen, insbesondere in Sektoren wie Versorger, Telekommunikation und Basiskonsumgüter.
Die Preise für Rückversicherungen sind weltweit deutlich rückläufig, mit Rückgängen von bis zu 20 % in Europa und der Schweiz. Während dies Schweizer Erstversicherern wie Zurich und Helvetia durch günstigere Konditionen zugutekommt, sehen Rückversicherer wie Swiss Re sich mit düsteren Aussichten konfrontiert. Der zunehmende Wettbewerb durch Pensionsfonds und Private-Equity-Fonds, die Katastrophenanleihen einsetzen, erhöht den Druck auf die Branche, was durch die geringe Zahl schwerer Katastrophenereignisse noch verstärkt wird.
Drei Schweizer Unternehmen – Roche, Nestlé und Novartis – gehören zu den 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Der Gesamtmarktwert der Top 100 erreichte einen Rekordwert von 54,4 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 23 % gegenüber 2024 entspricht. Roche und Novartis verbesserten ihre Platzierungen, während Nestlé leicht zurückfiel. Die USA dominieren mit 60 Unternehmen in den Top 100, während die Schweiz sich den vierten Platz mit Deutschland und Frankreich teilt. Der KI-Boom trug erheblich zum Wachstum des Gesamtmarktwerts bei.
Schweizer Versicherungsaktien erleben einen schwachen Start ins Jahr 2026 und brechen damit ihr historisches Muster einer starken Januar-Performance aufgrund von Dividendenzahlungen. Der Sektor sieht sich mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen über dem historischen Durchschnitt konfrontiert, während Rückversicherungsunternehmen wie Swiss Re zusätzlich unter dem Druck sinkender Prämienpreise und konservativer Gewinnziele stehen. Die Analystenbewertungen sind überwiegend negativ mit Untergewichtungsempfehlungen, obwohl die langfristigen Fundamentaldaten und attraktiven Dividendenrenditen geduldigen Anlegern eine gewisse Unterstützung bieten.